Vereinsgeschichte

   

Die Geschichte des Sportverein Eichsel

Freie Zusammenfassung mit ein paar Änderungen und Ergänzungen aus der Ortschronik von Adolf Käny und Hans Roniger
 

1. Wie alles begann

Sport wurde von der Eichsler Dorfjugend auch schon früher gern betrieben. Die einen spielten z.B. Fußball in Minseln oder Nollingen, Ringkampfbegeisterte übten ihren Sport beim TUS Adelhausen, Radfans beim Radsport in Herten oder Rheinfelden aus.
Jeder, der richtig Sport treiben wollte, musste auswärts gehen.
Aber auch im Dorf wurde immer gerne Fußball gespielt. Wiederholt gab es in der Vergangenheit Unfrieden mit den Bauern, wenn sie auf ihrer frisch gemähten Matte die heimlich und leise aufgestellten Tore der Fußballjugend sahen. Nur wenige Tage der Spielfreude blieben übrig, dann musste wieder umgezogen werden oder die Torpfosten lagen bereits ausgerissen irgendwo am Wiesenrand.
Der Gemeinderat nahm sich bereits im Juli diesem Problem an. Es gelang, der Jugend ein größeres Grundstück auf der Tann zuzuweisen und mit festen Torpfosten zu versehen. Bereits im selben Monat wurden die Bundesjugendspiele der Grundschulen Adelhausen und Eichsel auf diesem Platz durchgeführt. Man diskutierte auch über die Anlegung einer Weitsprunganlage auf diesem Gelände. Dieser Standort bestand aber nur für kurze Zeit.
Inzwischen wurde von der Gemeinde ein provisorischer Spielplatz auf der Gemeindewiese in der Kellermatten in Nieder-Eichsel der Jugend zur Verfügung gestellt. Aber auch bei den älteren Jahrgängen regte sich der Wunsch nach einer größeren Veranstaltung. Es war dann auch besonders der Verdienst von Kunstmaler Robert Fritz und Oberlehrer Günther Knöbel, einmal ein Grümpelturnier zu veranstalten, das dann im September 1971 zum ersten Mal stattfand. Die an einem Stammtisch geborene Idee fand eine spontane Resonanz und unter dem Patronat von Bürgermeister Amrein und Feuerwehrkommandant Robert Kessler stellten Bernhard Vögele, Manfred Brugger und Günther Knöbel das Programm auf.
Von 1975 bis 1984 wurde das Grümpelturnier von der Feuerwehr veranstaltet.
Am 22. November 1976 wurde zum ersten Mal in einer Ortschaftssitzung von Ortschaftsrat Helmut Tritschler der Antrag gestellt, in der Kellermatten einen richtigen Sportplatz anzulegen. Im Jahr danach wurde jedoch wieder über einen Bolzplatz am Kirchmattenweg diskutiert.

2. Die Gründung

Immer wieder wurde in Eichsel der Wunsch nach Sportanlagen geäußert, aber für was braucht man Sportanlagen, wenn man keinen Sportverein hat? Was bringt ein Sportverein ohne Sportanlagen?
Es war ein Teufelskreis aus dem man nur schwer herauskam, es sei denn es passiert etwas Unvorgesehenes:
Das Stadtbauamt bat im Juni 1979, aufgrund der anhaltenden Anträge nach Sportanlagen, die Ortschaftsräte beider Orte um Standortvorschläge
Gleichzeitig bat eine Interessengruppe, „Tennisclub Eichsel" die Stadt Rheinfelden, ein Gelände von ca. 2.000 qm für Tennisplätze zur Verfügung zu stellen. Am 18. Januar 1980 wurde der „Tennisclub Dinkelberg“, unter ihrem l. Vorsitzenden Dr. Hans Henche, gegründet.
Dies ließen die eingefleischten Eichsler nicht auf sich sitzen, vielleicht aus Furcht die freien Flächen nachher als Tennisplätze zu sehen wurde am 7. Juni 1980 auch der Sportverein Eichsel e.V. gegründet , mit Reinhard Börner als l. Vorsitzenden und Helmut Tritschler als 2. Vorsitzenden.
4 Tage später bereits wurde im Ortschaftsrat ein Entwurf des Stadtbauamtes über die Anlegung eines Sportplatzes und sogar 2 Tennisplätzen in der Kellermatten vorgestellt, der mit dem Wunsch an die Stadtverwaltung zurück ging, die benötigten Grundstücke anzukaufen.
Inzwischen standen Gesamtkosten von über 400.000,- DM im Raum.
Da aber die zähen Verhandlungen sich immer länger hinauszögerten, löste sich der Tennisclub wieder auf.

Der Sportverein Eichsel, mit den Abteilungen Fußball, Tischtennis und Turnen war nun gegründet, aber Sportanlagen hatte er keine.

3. Die ersten Jahre 1980 - 1991

Da standen sie nun, junge, engagierte Sportler, gewillt sich zu bewegen, fragt sich nur wo, in Eichsel gibt es ja nix.
Da sich die Stadt immer noch Zeit lies etwas zu tun, sah sich der Sportverein gezwungen, sich anderweitig zu helfen:
- Die Tischtennisspieler trainierten einmal der Woche im kleinen 20 qm großen Fitnessraum in der Grundschule in Eichsel, das 2. Mal in der Halle in Adelhausen, in der auch die Rundenspiele ausgetragen wurden
- Um einen normalen Fußballbetrieb aufrecht zu erhalten wurde in Eigenregie auf der Tann mit einem enormen Zeitaufwand einiger Mitglieder auf privaten Grundstücken Eichsler Landwirte ein provisorischer Sportplatz angelegt, der auch jahrelang für die Rundenspiele und zum Training benutzt wurde. Der Platz wurde unter Aufbietung der letzten finanziellen Reserven in Eigenregie mit einer Flutlichtanlage ausgestattet. Die Einweihung des Platzes war ein richtiges Dorffest. In den ersten zwei Jahren musste die l. Fußballmannschaft noch jedes Punktspiel beim Gegner austragen.
Im Laufe der ersten 2 1/2 Jahre entwickelte sich der SV Eichsel zu einem Sportverein, der weiten Anklang fand, denn fast ein Viertel der Einwohner von Eichsel war Mitglied des Vereins. Die drei Abteilungen Fußball, Tischtennis und Turnen haben sich gut bewährt. Ein Mutter-Kind-Turnen wurde inzwischen auch aufgenommen.
Für eine Überraschung sorgte bereits im Winterhalbjahr 81/82 die l. Mannschaft der rund 30 Mitglieder zählenden Tischtennis-Abteilung, die den vierten Tabellenplatz in der Oberrheinklasse belegt.
Leider wurde der Verein am letzten Novemberwochenende des Jahres 1983 durch einen Sturm hart getroffen. Die Hütte beim Sportplatz auf der Tann, die als Umkleideraum und auch als Festwirtschaft benutzt worden war, wurde von einem orkanartigen Sturm vollständig zerstört bzw. regelrecht davon geweht.
Sportanlagen? richtig da war ja noch was, beziehungsweise da war ja noch nichts!

4. Das Gemeindezentrum

Als allererstes durften sich die Hallensportler freuen:
Die bei der Eingemeindung von der Stadt Rheinfelden versprochene und lang Zeit geplante Gymnastikhalle nahm langsam Formen an. Zwar wurde, sehr zur Freude der Bevölkerung, statt dessen ein komplettes neues Gemeindezentrum daraus, doch das störte den Sportverein wenig. Endlich hatte Eichsel eine eigene und noch zudem wunderschöne Sporthalle. Vom 21. – 23. September 1984, nach 2 ½ jähriger Bauzeit und einer Eigenleistung von 2000 Stunden (Kostenersparnis 75000 DM) fand die Einweihungsfeier statt, welche durch die Eichsler Vereine umrahmt wurde.
Ein Eichsler Traum ging in Erfüllung und wurde zugleich neue Heimat der Hallensportler.

Und was mit den Fußballern, nun bei denen zögerte es sich etwas hinaus:

5. Der Sportplatz

Nach 10 Jahren Diskussionen und Planungen über einen den Normen entsprechenden Sportplatz gab es im Jahre 1986 von der Stadtverwaltung grünes Licht. Nach nochmals zweijähriger Verzögerung endlich ein großer Tag für Eichsel. Nur strahlende Gesichter waren am Mittwochnachmittag, den 22. Juni 1988, in der Kellermatten in Nieder-Eichsel zu sehen.
Kein Wunder: Die Eichsler erhielten ihren lang ersehnten Sportplatz. Besonders die Fußballer des SV Eichsel freuten sich auf das neue Spiel- und Trainingsfeld, denn der windige Acker hoch auf der Tann bot keinesfalls Bedingungen, wie sie sich ein Fußballer wünschte. Mit dem ersten Spatenstich durch Oberbürgermeister Herbert King wurden an diesem Nachmittag die Aussichten auf eine Besserung der Lage konkret. Auch der Oberbürgermeister bezeichnete das nun entstehende Sportareal als wichtige Einrichtung für Eichsel, aber auch für Adelhausen. Immerhin hätten beide Ortschaften 1979 gemeinsam diesen Sportplatz gefordert und die Stadt 1980 gedrängt, „endlich etwas zu tun". Die Planung hätte dennoch auf sich warten lassen, gestand der OB nun auf freiem Feld in Nieder-Eichsel. Aber als die neueste Kostenschätzung im März 1986 endlich vorlag, war darin „der sagenhafte Betrag" von 935.000,- DM zu lesen. Das war nicht nur dem OB, sondern auch dem Gemeinderat zu teuer. So wurde der Plan „runtergehungert" auf rund eine halbe Million. 147.000 Mark Zuschuss wurde vom Regierungspräsidium zugesagt.
Auch als „großen Tag für Eichsel“ bezeichneten Ortvorsteher Dr. Paul Rothmund und der inzwischen neu amtierende l. Vorsitzende des SV Eichsel, Bernd Priebe, diesen 22. Juni 1988.
Infolge verschiedener Probleme dauerte es aber nochmals rund 3 Jahre bis der neue Sportplatz eingeweiht werden konnte. Für drei Tage, vom 29. Juni. bis l. Juli 1991, wurde die Bevölkerung zu einem Dorffest eingeladen. Der neue Vorsitzende Dieter Brugger rief am Eröffnungstag nochmals kurz den Werdegang des Vereins in Erinnerung und nannte den neuen Platz eine „wunderbare Sportanlage" und für Ortsvorsteher Heinz Meier war es ein „historisches Ereignis" In einem Turnier trafen die SV-Fußballer auf Mannschaften aus Leipzig, Warmbach, Minseln, Degerfelden und Obersäckingen. Der Anstoß erfolgte durch Oberbürgermeister Eberhard Niethammer.
Der mittlerweile verstorbene Ortsvorsteher Dr. Paul Rothmund hatte seinerzeit maßgeblichen Anteil daran, dass für den SV Eichsel ein neuer Sportplatz Tatsache wurde.

 

6. Die erfolgreichen Jahre 1992 - Jetzt

Inzwischen hatte sich der Sportverein zu einem recht großen Verein gemausert.
Es gab die Abteilungen Aerobic, Damenturnen, aktiven Fußball, Jugendfußball, AH – Fußball, Tischtennis und Jugendtischtennis.
Nachdem nun mit den Sportanlagen der Grundstock für einen Sportverein gelegt worden waren, es genügend Mitglieder gab und auch die Jugendarbeit hervorragend geleitet wurde, stand einer erfolgreichen Zukunft nichts mehr im Wege.

7. Das Vereinsheim

Doch zunächst fehlte noch etwas: was wäre ein Verein ohne Vereinsheim, ein i ohne Tüpfelchen, und so kam es zu einem weiterer Höhepunkt in der jungen Vereinsgeschichte:
Am 17. April 1993 folgte der Spatenstich für das Vereinsheim in der Kellermatt.
Im Beisein von Oberbürgermeisters Eberhard Niethammer, Ortsvorsteher Heinz Meier und 60 Gästen fand dieses Ereignis statt. Das Gelände für das Sportheim wurde von der Stadt in Erbpacht zur Verfügung gestellt. Vorstand Dieter Brugger machte darauf aufmerksam, dass die nächsten eineinhalb Jahre der voraussichtlichen Bauphase hart werden würden. Eigenleistung sei gefragt. Besonderer Dank galt dem zweiten Vorsitzenden Rudi Winzer für eine durchgeführte Spendenaktion, durch die stolze 25.000 Mark für den Bau in die Vereinskasse flössen. Der Dank galt natürlich auch allen Spendern für die großartige Unterstützung. Auch ein Zuschuss der Stadt war zugesagt.
Bereits Ende August 1993 stand das Vereinsheim im Rohbau und Richtfest konnte gefeiert werden. Neben dem Dank an alle Helfer galt aber ein besonderer Dank Werner Stoß von der gleichnamigen Eichsler Baufirma. Er hatte die Organisation der Arbeiten und die Verantwortung beim Rohbau übernommen. Vergessen wurde auch nicht die Firma Henke, die das Haus an den Abwasserkanal kostenlos anschloss sowie das Engagement von Bauleiter und Planer Herbert Wolf. „Beispiellos", so der l. Vorsitzende Brugger, versorgten die SV-Frauen die Arbeiter mit Vesperbroten und Kuchen.
Nach knapp einem Jahr war das Vereinsheim nahezu fertig, so dass am l. Juli 1994 die Einweihung stattfinden konnte. Rund 4.000 Arbeitsstunden wurden von den Mitgliedern investiert. 200 qm Gesamtfläche standen nun als Vereinsdomizil zur Verfügung. Der Vorsitzende Dieter Brugger war voll des Lobes über die Hilfe und sprach von einer sagenhaften Zusammenarbeit bei dem ca. 210.000 Mark teuren Projekt.

8. Die Sportlichen Erfolge

Nachdem der SV Eichsel nun endlich alles hatte, was zu einem Verein gehört, ließen die Erfolge nicht lange auf sich warten. Vor allem die Tischtennis-Abteilung sorgte dafür, dass der SV Eichsel immer wieder in der Zeitung stand.
Diese Erfolge kamen nicht von ungefähr, sondern hatten auch einen Namen:
Reiner Höferlin, Eichsler Urgestein, jahrelanger Abteilungsleiter und Jugendtrainer hatte und hat die Abteilung in seiner einzigartigen Art und Weise immer im Griff, im sportlichen wie im kameradschaftlichen Bereich.
1992
Platz l mit 48:0 Punkten belegte die l. Herren-Mannschaft in der Kreisklasse B mit den Spielern Maik Völkle, Hartmut Kühl, Felice Scalzillo, Dieter Leeb, Manuel Brugger und Ralf Rütschlin. Sie erzielten damit den bisher größten Erfolg in der Geschichte des Vereins. Im selben Jahr wurde eine Schülermannschaft „Bezirksmeister Hochrhein".
1994
Die Fußballmannschaft der Aktiven beendete die Runde mit dem zehnten Platz. Die 20 „alten Herren" nahmen an 6 Turnieren teil. Unter anderem gewannen sie 1994 das AH-Turnier in Karsau.
In der Tischtennisabteilung erreichten Jugendliche und Erwachsene die besten Ergebnisse seit Bestehen des Vereins.
Die 1. Herrenmannschaft wurde 1. in der Kreisklasse A und stieg in die Bezirksklasse auf
1995
Der SV Eichsel war die Überraschungsmannschaft beim Dreikönigsturnier des VfR Rheinfelden 1995. In einem spannenden und hektischen Finale schlug er den heimlichen Favoriten, den Gastgeber, mit 3: l Toren und nahm den Wanderpokal damit auf den Dinkelberg. Sechzehn Mannschaften nahmen an diesem Turnier teil, darunter auch ein Team vom TUS Ost-Bielefeld
2000
Zwischendurch brachten Erfolge der Tischtennis-Abteilung den SV immer wieder in positive Schlagzeilen. In der Bezirksklasse wurde der Eichsler Hartmut Kühl in der Saison 1999/2000 der beste Spieler aller Mannschaften, obwohl die Mannschaft sich mit einem Mittelplatz begnügen musste.
2001
Aber den größten Erfolg schaffte diese Truppe Ende März des Jahres 2001. Unter ihrem Kapitän Hartmut Kühl errangen sie den Meistertitel in der Bezirksklasse und schafften den Aufstieg in die Landesliga. Zur Mannschaft gehörten Hartmut Kühl, Manuel Brugger, Alexander Höferlin, Ralf Rütschlin, Andreas Markoni und Maik Henke. Die anschließende Siegesfete werden manche der dabei Gewesenen bestimmt heute noch in guter Erinnerung haben. Die Spieler kannte man am nächsten Tag fast nicht mehr. Sie hatten sich alle einer Haupthaar-Rasur unterzogen.
2003
Obwohl die Eichsler zu Beginn der neuen Saison in der Landesliga noch gut mithalten konnten, war zum Schluss leider der Abstieg nicht mehr zu verhindern. Aber schon nach einem Jahr in der Bezirksliga war der Aufstieg in die Landesliga wieder geschafft, wo man zu Beginn der Saison auch gut mithalten konnte. Noch im Oktober 2003 hieß es in der Presse: Eichsels Höhenflug hält an". Auch der Nachwuchs schaffte ein Double. Die Schüler Björn Junge, Sebastian Rühl, Patrick Junge, Felix Max und Florian Bernbach gewannen in der Saison 02/03 den Oberrhein-Bezirkspokal und auch die Mannschafts-Bezirksmeisterschaft.

 

9. Die Veranstaltungen

Immer wieder sorgte die Vereinsleitung für interessante Unterhaltung im Vereinsleben. Viele Veranstaltungen wurden zur Tradition. So unter anderem die jährlichen Grümpelturniere oder in den Anfangszeiten das „Gügeli-Kegeln" im „Gasthaus zum Maien". An Christi Himmelfahrt „Vatertag" wurde das jährliche Waldfest am Grillplatz „Paradies" zur Finanzspritze. Dieser Standort fiel vor Jahren leider dem Autobahnbau zum Opfer. Seither wird dieses Fest jetzt beim Sportheim abgehalten. Am Eichsler Umgang wurde jahrelang ein Tombola-Stand von den Sportlern aufgestellt.
Aber auch die Jahresfeiern wurden zum großen Renner beim Sportverein und fanden immer großen Anklang in der Bevölkerung. Das Programm wurde jeweils von den einzelnen Abteilungen auf die Beine gestellt. Für die Jugendlichen gibt es immer wieder Nikolausfeiern, aber auch die so genannten „Gerspach-Wochenenden" waren von Anfang gern besuchte Veranstaltungen. Heute machen die Jugendlichen Besuche im Europa-Park Rust und dergleichen.
Ein weltbekannter Ballartist in Eichsel - das gibt's nicht alle Tage - und so war die Zuschauerkulisse am 17. September 1998 trotz schlechten Wetters beachtlich. Der Schweizer Paul Sahli, der 50jährige Weltrekordler im Balljonglieren, egalisierte auf dem Eichsler Sportplatz seinen eigenen Weltrekord. Er stieg, einen Fußball jonglierend, 104 Feuerwehrleiterstufen hinauf- und dies innerhalb von knapp fünf Minuten. Die Zuschauer honorierten das Spektakel mit viel Applaus und Spenden für die SV-Jugend.
Besondere Erlebnisse bei den Fußballern -Alte Herren- sind die seit Jahren durchgeführten 2tägigen Bergwanderungen mit Partnerinnen unter bewährter Führung von Joachim Ruf und die Familien-Skiwochenenden mit Roland Zemp in die Schweizer Bergwelt. Aber auch die Aktivfußballer der ersten Mannschaft machten immer mehrtägige Ausflüge zum Saisonabschluss, die manchmal zu einem unvergessenen Erlebnis wurden. .
Nach Eröffnung des neuen Gemeindezentrums wurde vom Sportverein der Hemdglunki-Ball durchgeführt, der nach Gründung der Hexen-Clique dann aber bald an diese abgegeben wurde. Heute noch tragen Sportler des SV Eichsel den Narrenbaum am Hemdglunki-Umzug von Nieder-Eichsel nach Ober-Eichsel und stellen den Baum vor dem Gemeindezentrum auf.
In der Jahresfeier im April 2001 wurde der langjährige l. Vorsitzende Dieter Brugger, der dem Verein 10 Jahre vorstand und zuvor drei Jahre Vizevorsitzender war, zum Ehrenmitglied ernannt. In seine Amtszeit fiel der Bau des Sportheimes. Aber auch nach Abgabe des Amtes des l. Vorstandes kümmerte er sich um die Sportanlage. Sein Nachfolger wurde im Juni 2000 der langjährige Fußball-Abteilungsleiter Martin Meier, der jetzt durch Eheschließung den Namen Roniger führt. An diesem Abend wurden noch 2 weitere Mitglieder für hervorragende Verdienste im Verein geehrt:
Rainer Höferlin, der 15 Jahre als Abteilungsleiter der Tischtennis-Abteilung fungiert, sowie Manuel Brugger, der 10 Jahre Jugendleiter und Trainer war.
Bei der letzten Jahresfeier, die unter dem Motto stand: „a bisserl bayrisch", waren zweifelsohne die weiblichen Mitglieder des Vereins die Stars des Abends. Vor allen die Damengymnastiktruppe als lustige Figuren im Miniformat in selbst genähten Kostümen verpackt mit phantasievollen Bauchbemalungen waren grandios. Diese Gruppe hat aber auch schon mehrmals bei anderen Veranstaltungen ihr Können zum Besten gegeben, u.a. beim Gesamt-Altennachmittag der Stadt Rheinfelden im Bürgersaal oder beim Bürgerheim-Fest.
Unvergeßlich war an diesem Abend auch der erste Eichsler Männerstrip durchgeführt von der Tischtennisabteilung, welche die Damen zum kreischen brachte.

10. Jetzt und hier

Beim SV Eichsel scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Dies brachte der derzeitige l. Vorsitzende Martin Roniger mit Freude zum Ausdruck. Vor allem die Tischtennisabteilung ist mit seinen vielen Mannschaften sehr erfolgreich. Aber auch der starke Zuwachs bei den Kinder- und Jugendfußballern ist erfreulich. Die Abteilungen der Aerobic, Damengymnastik und Krabbelgruppe funktionieren sehr gut. Der Verein hält derzeit 343 Mitglieder, davon 195 Aktivmitglieder und 148 Passivmitglieder sowie 75 Kinder und Jugendliche.

Es ist viel zu lesen, hoffe es hat sich gelont, mfg Manuel

Vielen Dank, für diesen tollen Text!